Neoliberalismus – der Begriff ist zum
Synonym für die politischen,
gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Umbrüche
der letzten 30 Jahre geworden. „Thatcherism“
und „Reaganomics“ sind noch aus
den 80er Jahren bekannte, eingängige Schlagworte
und Verkürzungen.
Das Seminar wagt anhand von Textauszügen,
deren Diskussion im Mittelpunkt des Veranstaltungstages
stehen soll, eine tiefergehende Auseinandersetzung
mit dieser Idee. Es konzentriert sich dabei
vor allem auf die politischen Aussagen der neoliberalen
Theorie über Marktwirtschaft, Eigentum
und Rechtsstaatlichkeit, so wie sie im Anschluss
an Friedrich August von Hayek und unter Rückgriff
auf die angebotsorientierte Ökonomie Milton
Friedmans entwickelt worden sind.
In diesem Zusammenhang soll auch die zeitgenössische
philosophische Schule der „New Contractarians“
mit ihrer entschiedenen Kritik am Versagen des
Wohlfahrtsstaates in die Analyse einbezogen
werden.
Ziel ist es, die Wiedergeburt der Freiheit
unter den Bedingungen von Moderne und Postmoderne
nachzuvollziehen, und auf ein differenziertes
Verständnis der Idee des Neoliberalismus
hinzuwirken.
Seminarleitung:
Dr.
Thorsten Lange, Worms
Teilnehmerbeitrag:
-

Programm:
Donnerstag, 15. April 2010
bis 14.00 Uhr
Begrüßung, Vorstellungsrunde Einführung
14.30 Uhr
Politischer Neoliberalismus:
Friedrich A. v. Hayek: „Eigentum für
alle“
Milton Friedman: „Marktwirtschaft und
Freiheit“
James M. Buchanan: „Zur Erneuerung des
Rechtsstaats“
Gruppenarbeit:
- Textlektüre
- Vorbereitung der Präsentationen
16.00 Uhr
Kaffeepause
16.30 Uhr
Die neoliberale Ideenwelt:
Vorstellung und Diskussion der Theoretiker
18.30 Uhr
Abschlussdiskussion:
Leitlinien liberalen und neoliberalen
Denkens:
Prinzipien einer freiheitlichen Ordnung
19.00 Uhr
Ende des Seminars
Anschließend ist eine Abendveranstaltung
geplant.
Eine Lesung „Klassiker des Liberalismus“,
hierzu laden wir Sie herzlich ein!
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