FRÜHE HILFE IN DER FRÜHKINDLICHEN BILDUNG VORSTELLUNG DES PROJEKTS
"KEINER FÄLLT DURCHS NETZ"
Dr. Wolfgang Gerhardt MdB
Vorstandsvorsitzender der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit
Martina Engel-Otto
Saarländisches Ministerium für Bildung, Familie, Frauen und Kultur
Dr. Jorgo Chatzimarkakis MdEP
Mitglied im Rat der Europäischen Liberalen
Gisela Friedrichsen
Der Spiegel

Moderation Podiumsdiskussion:
Dr. Peter Altmiks
Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit

 
Villa Lessing
   
22. Februar 2008 // 17:00–19:00 Uhr
Projektvorstellung
   

 


Nach Schätzungen haben in Deutschland etwa 15 Prozent aller Eltern massive Erziehungsprobleme. Auch wenn sich rein statistisch eine Zunahme von Kindesmisshandlung und -verwahrlosung nicht belegen lässt, weist die Häufung folgenschwerer Fälle in den vergangenen Jahren auf eine qualitative Veränderung hin. Etwa ein Prozent der Eltern haben schwerwiegende soziale Probleme. Sie sind alkoholkrank, drogenabhängig, haben psychische Probleme. Und die Kinder dieser Eltern wachsen ohne echte Zukunftschancen auf.

Die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit setzt direkt bei der Elternbildung an, um die Chancen, die aus frühkindlicher Bildung und Erziehung erwachsen, signifikant zu erhöhen. Die Stiftung unterstützt das Projekt der Universität Heidelberg "Keiner fällt durchs Netz". Modellstandorte sind alle Landkreise im Saarland sowie die Landkreise Bergstraße und Offenbach in Hessen. Kernthemen sind die Ansprache von Multiplikatoren für Elternschulungen sowie die Ausbildung für Familienhebammen.

Die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit ist Kooperationspartner des Projekts.

 

Veranstaltung vom 22. Februar 2008:
Bilder zur Veranstaltung finden Sie: hier