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2008 – in China ist es das Jahr der Ratte, die gemeinhin
als angriffslustig gilt: vielleicht das passende Symbol für
ein Jahr, in dem die Augen der Welt – geplant und ungeplant
– auf das riesige Land gerichtet sind. Geplant sind die
Olympischen Spiele im Spätsommer, gleichsam als Apotheose
der Rückkehr Chinas als politische und wirtschaftliche Macht
auf der Weltbühne.
Ungeplant waren die Unruhen in Tibet, die international kritisch
begleitet wurden, und das verheerende Erdbeben, das im Gegenzug
viel Anteilnahme generierte.
Im Umgang des Westens, der transatlantischen Partner, wird dabei
immer wieder deutlich, wie unsicher man noch ist, wie mit der
chinesischen Herausforderung umgegangen werden soll, wie die wirtschaftliche
und politische Antwort aussehen soll.
Einer der besten Kenner Chinas in Deutschland geht dieser Frage
nach.
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