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BELGIEN
EIN UNMÖGLICHES LAND?

 Öffentliche Veranstaltung der Villa Lessing, 
 der Universität des Saarlandes und der Universität Trier mit 

Geert van Istendael
Schriftsteller, Übersetzer und Journalist

 Moderation 

Prof. Dr. Christoph Vatter
Juniorprofessur für Interkulturelle Kommunikation, Romanistik,
Universität des Saarlandes

&

Dr. Alex Demeulenaere
Romanistik, Universität Trier

 

Villa Lessing

Vortrags- und Diskussionsabend -
Samstag, 28. Januar 2012 // 17:30 Uhr in der Villa Lessing


Belgien ist ein unmögliches Land. Dennoch zeigt es Tag für Tag aufs Neue, welche Möglichkeiten in ihm stecken. Kein Wunder, dass Belgien in Literatur und Kunst, aber auch in der Politik „Vaterland des Surrealismus“ genannt wird.
Was kann man über ein Land sagen, das zwar genügend Gründe für ein Dutzend Bürgerkriege hätte, wo aber nie auch nur ein einziger ausgebrochen ist?
Was kann man über ein Land sagen, das jedes Mal auf friedliche und demokratische Art und Weise Lösungen für Probleme findet, die anderenorts den Verlust von hunderten oder gar tausenden Menschenleben zur Folge hätten?

Was kann man über ein Land sagen, wo die Spießbürger Anarchisten sind? Was kann man über ein Land sagen, wo das unklare Wort kultiviert wird, da ein Übermaß an Klarheit Zerstörung nach sich ziehen kann?

Zwei kleine Quizfragen:
Was bedeutet « neen misschien » / « non peutêtre » / « nein vielleicht » ?
Was bedeutet « ja zeker » / « sans doute » / « ja sicher » ?

Die Antwort darauf gibt Geert van Istendael in seinem Vortrag.


Der Schriftsteller, Übersetzer und Journalist Geert van Istendael ist profunder Kenner der belgischen Politik, Kultur und Gesellschaft. Er war lange als Journalist und Nachrichtensprecher beim belgischen Fernsehen tätig und verfasste zahlreiche Romane, Gedichtbände und Essays.

Als Übersetzer von Goethe, Heine, Brecht, Hölderlin u. a. kennt sich der Experte für belgische Innenpolitik auch in der deutschen Kultur und Gesellschaft hervorragend aus.
In seinen Büchern analysiert er scharfsinnig und gut recherchiert seine belgische Heimat (z. B. in Das belgische Labyrinth), unternimmt aber auch
geistreiche Erkundungen jenseits von Klischees in die deutsche Seele (Mijn Duitsland: Einsichten in die deutsche Seele von Aachen bis Zwiebelmarkt).
Wer wäre also besser geeignet, uns das „unmögliche Land“ Belgien näherzubringen?


Vortrags- und Diskussionsabend in Kooperation mit der

Universität des Saarlandes

und der

Universität Trier

Villa Lessing
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28. Januar 2012
Die Einladungen mit dem gesamten Programmablauf für die Veranstaltung „Belgien, ein unmögliches Land?“ am 28. Januar 2012 ist auch als PDF-Datei downloadbar:
Villa Lessing
Einladung
[ca. 255,5 KB]
  Anmeldung
[ca. 372,5 KB]
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