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Mo. 06.09.2010
 
 

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ISRAELISCHE SIEDLUNGSPOLITIK IM WESTJORDANLAND
UND FRIEDEN IM NAHOST – PASST DAS ZUSAMMEN?


 Vortrags- und Diskussionsabend mit der Publizistin 
Evelyn Hecht-Galinski

 Moderation 
Otto Deppe
Journalist

 

Villa Lessing

Vortrags- und Diskussionsabend
17. Juni 2010 // 19.00 Uhr in der Villa Lessing


Die Publizistin Evelyn Hecht-Galinski ist eine mutige Frau. Das bestreiten auch ihre heftigsten Kritiker und Gegner nicht. Und davon gibt es viele. In Deutschland und in Israel.

Unbeirrt und unbeirrbar kämpft die Tochter des frühren Vorsitzenden des Zentralrats der Juden in Deutschland, Heinz Galinski, für einen fairen Frieden in Nahost und gegen die Siedlungspolitik der israelschen Regierung im Osten Jerusalems und im Westjordanland. Ob man sie deshalb, wie der Berliner Publizist Henrik M. Broder, als „Antisemitin“ beschimpfen darf, wird das Bundesverfassungsgericht entscheiden.

In ihrem Kommentar zum 62. Jahrestag der Gründung des Staates Israels am 21. April 2010 kritisierte Evelyn Hecht-Galinski nicht nur massiv die Politik Israels, die es bis zum heutigen Tage versäumt habe, die Staatsgrenzen Israels festzulegen, „da das die ständig neue
zionistische Landnahme und den Landraub palästinensischen Landes verhindern würde.“ Ihre Kritik gilt auch der Politik der USA und der Bundesrepublik Deutschland.

„Bedauerlicherweise sieht Frau Bundeskanzlerin Merkel die Verletzung der Menschenrechte als Chefsache besonders im Iran, in Afghanistan, in China oder sonst wo – bloß nicht im Jüdischen Staat.“

Der Geburtstagswunsch von Frau Hecht-Galinski für Israel nimmt auf die Erklärung der Menschrechte (§ 17 Abs. 2) Bezug: „Niemand darf willkürlich seines Eigentums beraubt werden.“

Wie immer man zu der einen oder anderen Äußerung von Frau Hecht-Galinski stehen mag, eines dürfte unstrittig sein: ein fairer und dauerhafter Frieden in Nahost ist für die Welt und insbesondere für uns Europäer von größter Bedeutung.

Darüber wollen wir mit Frau Hecht-Galinski diskutieren. Wir sind dankbar, dass zu dieser Diskussion auch der Vorsitzende der Christlich-Jüdischen Arbeitsgemeinschaft Saar e. V., Professor Herbert Jochum, sein Kommen zugesagt hat. Es wird gewiss ein sehr interessanter Abend! Diskutieren Sie mit!

Villa Lessing
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17. Juni 2010
Die Einladungen mit dem gesamten Programmablauf für die Veranstaltung „Israelische Siedlungspolitik im Westjordanland und Frieden in Nahost – passt das zusammen“ am 17. Juni 2010 ist auch als PDF-Datei downloadbar:
Villa Lessing
Programm
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  Anmeldung
[ca. 495 KB]
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