Je mehr der Staat über die Sozialpolitik
Geld umverteilt, desto gerechter geht es zu?
Diese Behauptung scheint eine der festen Grundannahmen
deutscher Politik zu sein. Wahrer wird sie dadurch
kaum. Vielmehr ist sie eine Gefahr für
die Wirtschaftsordnung, die erfahrungsgemäß
den größten sozialen Fortschritt
garantiert: die Marktwirtschaft.
Die Soziale Marktwirtschaft prägt die
Wirtschafts- und Gesellschafts-
ordnung unseres Landes. Dieses System hat der
Bundesrepublik über Jahrzehnte ein hohes
Maß an Wohlstand für breite Kreise
der Bevölkerung und sozialen Frieden erworben.
Wolfgang Gerhardt plädiert für eine
neue Sozialpolitik, die die Teilhabe der Menschen
am Sozialen stärkt, aber die Soziale Marktwirtschaft
nicht durch den überbordenden Staat stranguliert.
Es bestehe hoher Reformbedarf, denn, so meint
er in seiner neuesten Schrift: „Der gegenwärtige
alimentierende Sozialstaat ist nicht fair, und
er ist auch nicht gerecht. Er ist ein bloßer
Reparaturbetrieb.“
Wir laden Sie herzlich ein, mit Dr. Wolfgang
Gerhardt über eine liberale Sozialpolitik
zu diskutieren.
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